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Refugee Class goes Filmuniversität Babelsberg! Kostenloses Programm vom 08.-12.08.2016


Montag, 8. August 2016
14 – 16:00 Uhr: Einführung "Film in Deutschland"
UdK Berlin / Raum 340
Prof. Susanne Stürmer (Babelsberg) & Julia Diebel (Babelsberg)

Die Refugee Class beginnt mit einem Einblick in Strukturen und Angebote des deutschen Kino-, Fernseh- und Onlinemedienmarkts. Die Refugee Class soll professionelle Filmschaffende unterstützen und vernetzen. Am ersten Tag steht daher auch das Kennenlernen der Teilnehmenden im Vordergrund. 

Montag, 8. August 2016
16 – 18:00 Uhr: DOX BOX Filmschaffende
UdK Berlin / Raum 340
Diana El Jeiroudi

Dox Box unterstützt künftige und etablierte Dokumentarfilmerinnen und -filmer aus der arabischen Welt. Der gemeinnützige Verein bietet auf Grundlage seines Know-hows und seines großen internationalen Netzwerks Support in allen produktionsrelevanten Aspekten an. 

Dienstag, 9. August 2016
14 – 17:00 Uhr: Filmstudium in Deutschland
Filmuni / Raum 2115
Ali Tamim and Jalal Machout


Der Workshop bietet einen Einblick in das Studium an der Filmuniversität Babelsberg sowie einen Überblick über andere Filmhochschulen in Deutschland. Am Beispiel eines studentischen Kurzfilms wollen wir über Arbeitsweisen und Möglichkeiten der filmischen Realisation an einer Universität diskutieren.

Dienstag, 9. August 2016
17 – 19:00 Uhr: Filmsichtung #MyEscape
Filmuni / Raum 2115

Der 90-minütige Dokumentarfilm #MyEscape ist eine Montage aus (Handy-)Videos von Flüchtlingen, die ihre lebensgefährliche Flucht nach Deutschland gefilmt und fotografiert haben. In ausführlichen Interviews erzählen sie von ihrer Flucht - eindringlich und authentisch.

Mittwoch, 10. August 2016
15 – 18:00 Uhr: Exkursion Deutsche Welle
Deutsche Welle (Foyer) / Voltastraße 6, 13355 Berlin 
Hanne Kehrwald, Samir Matar and Frauke Sandig




Meet DW! Mit seinem TV- und Online-Angebot in insgesamt 30 Sprachen bietet der Auslandsrundfunk Deutsche Welle umfassende und profunde Informationen weltweit. Schwerpunkt in diesem Workshop werden Dokumentationen und Nachrichten sein, die in Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch ausgestrahlt werden. 

Donnerstag, 11. August 2016
14 – 18:00 Uhr: Exkursion UFA
UFA (Raum 432) / Dianastr. 21, 14482 Potsdam
Janna Bardewyck




Meet the film makers! In dieser Session stellt sich die UFA, Deutschlands größtes Produktionsunternehmen für Film und Fernsehen, vor und gibt Einblicke in ihre Jobfelder, wie ein Film entsteht und wie die UFA auch für den Online-Markt produziert. 

Freitag, 12. August 2016
14 – 16:00 Uhr: Freiberuflich arbeiten
Filmuni / Raum 5101
Jörn Krug
 


Wie schaffen es selbstständige Freiberufler, in der Film- und Medienbranche erfolgreich zu sein? In dem Workshop wollen wir herausfinden, für welche Kunden die Teilnehmer arbeiten möchten. Welche Produkte und Dienstleistungen erreichen ihre Aufmerksamkeit? Wie kann ich ein Leistungsprofil entwickeln, das zu mir und meinen Kunden passt? 

Freitag, 12. August 2016
16 – 18:00 Uhr: Filmfestivals in Deutschland
Filmuni / Raum 5101
Svenja Böttger

 


Ob Animationsfilm, Dokumentar- oder Spielfilm, in Deutschland gibt es für jeden Film das passende Filmfestival. Wie und wo kann ich meine Projekte einreichen? Wofür Festivals noch gut sind und welches zu den eigenen Interessen am besten passt, wird gemeinsam erarbeitet. 

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Veranstaltungsorte:

Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) 
Berlin Career College
Bundesallee 1-12, Raum 343

U-Bahnhof: Spichernstraße U3/U9

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF 
Marlene-Dietrich-Allee 11
14482 Potsdam-Babelsberg
S7 bis Bhf. Griebnitzsee

Deutsche Welle 
Voltastraße 6 
13355 Berlin 

UFA (Raum 432) 
Dianastr. 21
14482 Potsdam 

Anmeldung an:

refugee-class-ziw@udk-berlin.de 



Mehr Infos:

https://www.facebook.com/events/527749234098614/ 

Master-Studium "Urban Development" für Geflüchtete in Berlin!


Offener Aufruf an junge Experten mit Geflüchteten-Status in Berlin:
Derzeit werden Bewerbungen für den Master-Studiengang "Urban Management" an der TU-Berlin angenommen. Das Studium beginnt bereits im Oktober 2016!

Bewerbungsfrist: 31.08.2016

Voraussetzungen:
- B.A./B.Sc.-Abschluss oder ein äquivalentes Bildungszeugnis in einem Fachbereich, der Bezug zu Urban Management aufweist (z.B. Architektur, Stadtplanung, VWL, Soziologie, etc.)
- Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
- Gute Englisch-Kenntnisse
- Bewerber/innen müssen als Geflüchtete in Berlin registriert sein

Infos zum Studiengang:
Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Absolventen den international anerkannten M.Sc. in "Urban Development". Der Studiengang steht dabei B.A./B.Sc.-Absolventen aus den verschiedensten Disziplinen offen (s. oben).

Im Fokus der Lehre stehen urbane Entwicklungsprozesse in der südlichen Hemisphäre sowie in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Kurse bieten Einblicke in Management-Ansätze, welche die Grenzen von isoliertem Expertenwissen überwinden, und zielen darauf ab, umsetzbare Lösungen für das Städte-Management zu präsentieren.
Dabei werden die dringlichsten Probleme urbaner Entwicklung behandelt: Umweltverschmutzung, unkontrolliertes Wachstum, unsichere Mietverhältnisse, prekäre Standards in Behausungen für sozial schlechter Gestelle sowie unangemessen Entscheidungs- und Planungssystem sind nur einige der thematischen Eckpfeiler des Studiums.

Die Unterrichtssprache ist Englisch, allerdings werden im ersten Studienjahr auch begleitende Deutsch-Kurse angeboten.

Das Studium dauert drei Semester: In den ersten beiden Semestern werden praktische und theoretische Veranstaltungen an der TU-Berlin angeboten. Im dritten Semester können sich die Studierenden spezialisieren und erhalten Hilfe bei der Vorbereitung auf die Master-Arbeit. Ausländische Studierende werden ermutigt, ihre Master-Arbeit mit Bezug auf Probleme im jeweiligen Heimatland zu verfassen.

Abhängig vom Status der/des Bewerberin/Bewerbers kann das Studium über eine offizielle Immatrikulation an der TU-Berlin oder über das In2Berlin-Programm erfolgen.

Folgende Dokumente sind für eine Bewerbung notwendig:
- Lebenslauf
- Bewerbungsformular (siehe unten!)
- Motivationssschreiben
- Bachelor-Zeugnis sowie Informationsblatt zum Studienverlauf
- Empfehlungsschreiben und/oder Arbeits- bzw. Praktikumszeugnisse
- Nachweis beruflicher Erfahrung
- Englisches Sprachzertifikat (z.B. TOEFL o.Ä.)

Sollten eines oder mehrere dieser Dokumente nicht vorliegen, geben Sie dies in der Bewerbung bitte unbedingt an!

Es besteht außerdem ein Sonderverzicht auf Studierendenbeiträge für den Studienplatz für Geflüchtete. Dementsprechend fallen während des Studiums KEINE Gebühren an!
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Bewerbungen können bis zum 31.08.2016 an folgende Adresse geschickt werden:
info@urbanmanagement.tu-berlin.de

Für mehr Infos zum Studiengang sowie für das Bewerbungsformular siehe hier!



Youth acting for refugees, human rights and tolerance: Erasmus+ Seminar in Strassburg



Vom 28.07. bis 07.08.2016 fand in Strassburg, Frankreich ein internationales Erasmus+ Seminar mit Teilnehmer*innen aus 17 verschiedenen Ländern der Welt statt. Ziel des 10- tägigen Jugendtrainings war es, das Bewusstsein über die Geflüchtetensituation in Europa, im mittleren Osten und in Nordafrika zu schärfen. Des Weiteren standen die teilnehmenden Initiativen im regen Austausch über Erfahrungen und Paradebeispiele in der Projektarbeit mit Geflüchteten aus den jeweiligen Ländern.

Gemeinsam haben wir einen Baukasten zusammengestellt, dessen Werkzeugen man sich bedienen kann, um Folgeprojekte erfolgreich auf die Beine zu stellen, durchzuführen und zu reflektieren. Pädagogische Methoden sowie spielerisches Lernen im Rahmen informeller und partizpativer Bildung wurden vorgestellt und erprobt, um Projekte zur Inklusion Geflüchteter interaktiver zu gestalten. Neue Ansätze und Ideen zur kreativen Unterstützung von Menschen mit Fluchthintergrund durch die Zivilgesellschaft, wurden erarbeitet, um nationale Realitäten zu verbessern und die Hemmschwelle zu freiwilligem Engagement zu verringern.

Die verschiedensten Anlaufstellen zur Versorgung von Grundbefürfnissen Geflüchteter und Initiativen zur sozialen Inklusion gibt es. Jedoch ist dafür vor allem die individuelle Beratung und Vernetzung wichtig, um die ankommenden Menschen an die passenden Stellen zu verweisen, die ihnen weiterhelfen können. Ob Amtsgänge, psychosoziale Beratung oder Bildungsangebote: Jeder Einzelne hat Grundrechte und -bedürfnisse, jedoch ist der Weg zur Inanspruchnahme oft nicht einfach, weshalb Initiativen, die den Menschen dabei helfen ihren Weg zu finden so wichtig sind.

Der interkulturelle Austausch und die Vernetzung zwischen jungen Leuten hat nicht nur den Vorteil, dass Erfahrungswerte aus den jeweiligen Kontexten die eigene Arbeit inspirieren. Über die gemeinsame Entwicklung von Projekten hinaus, haben sich zudem auch neue Freundschaften entwickelt, die viele Möglichkeiten eröffnen, die Welt auf eine vielfältige Art und Weise zu erfahren und den eigenen Horizont zu erweitern. Die Teilnahme an solchen Projekten, wie auch deren Erschaffung, bringen einen unverzichtbaren Mehrwert in einer Zeit wachsender Komplexität im Zusammenhang mit soziopolitischen Entwicklungen mit sich.

Wer sich über eine Teilnahme an Projekten wie diesem in der Zukunft erkundigen will, findet alle notwendigen Informationen hier!