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Refugee Class for Professionals in Art & Design: Modul 3


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Liebe Musikerinnen und Musiker,
Vom 2. bis 4. Mai geht es in unserer Refugee Class um Musik - insbesondere um die Fähigkeiten, mit Musik in Deutschland erfolgreich zu arbeiten. Dazu gehören das Selbstmanagement, die Selbstvermarktung, aber auch grundlegende Kenntnisse des Musikmarktes. Das Angebot richtet sich an geflüchtete Musikerinnen und Musiker, die bereits Auftritte absolviert haben und sich weiter professionalisieren möchten.

In der Woche vom 2. bis 4. Mai 2016 finden folgende Seminare statt:

Montag, 2. Mai 2016
16:00 - 19:00 Uhr: Social Media DIY Starter-Kit: Onlinepräsentation selber machen – Wordpress mit Matthias Krebs, Universität der Künste Berlin, DigiMediaL
20:00 Exkursion: Berliner Musiker Treff – Treffpunkt “Zosch”, Tucholskystr. 30, Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Auf dem Berliner Musiker Treff tauschen sich seit 2012 Berliner Musikerinnen und Musiker zu ihrem Berufsleben aus, teilen Erfahrungen und suchen gemeinsam nach Lösungen.

Dienstag, 3. Mai 2016
18:00 – 20:45 Uhr: Die Fanbase involvieren: Wie können wir Soziale Medien wie Facebook zu unseren Gunsten nutzen und wie schaffen wir es, dass Menschen über unser Projekt reden? Mit Leonard Schulz (Il Civetto Band).

Mittwoch, 4. Mai 2016
18:00 – 20:00 Uhr Gigs! Gigs! Gigs!: Wo und wie kann ich in Berlin mit meiner Musik auftreten? Welche Regeln gelten für Straßenmusik und in Bahnhöfen? Welche Bars und Konzertvenues sind offen für Neue? Wie bekomme ich ein Festivalbooking?

Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist für alle Sessions begrenzt. Meldet euch bitte rechtzeitig an, um an euren Wunsch-Sessions teilnehmen zu können.
Das Programm wird in englischer oder deutscher Sprache gehalten. Für andere Sprachen könnt ihr gerne Übersetzer mitbringen.

Anmeldung bis zum 30. April 2016:
refugee-class-ziw@udk-berlin.de
www.udk-berlin.de/ziw 

Veranstaltungsort Montag bis Mittwoch:
Universität der Künste
Berlin Berlin Career College
Bundesallee 1-12, Raum 336; 10719 Berlin
U-Bahnhof: Spichernstraße U3/U9

Support Refugees wird zu COMMON GROUND




Der Arbeitstitel Support Refugees der AStA-Initiative, zur Vernetzung und Unterstützung von Studierenden und geflüchteten Menschen, weicht dem lange gesuchten und endlich gefundenen neuen Namen für unsere Plattform: COMMON GROUND. Mit dem neuen Titel wollen wir verdeutlichen, dass unser Vorhaben über eine einseitige Helfer*innenstruktur von Studierenden für Geflüchtete hinaus geht.

Wir wollen eine Plattform zum Austausch von Wissen und Erfahrungen etablieren, die es auch Menschen mit Fluchthintergrund ermöglicht ihre Kompetenzen weiter zu geben und Projekte im universitären Kontext zu realisieren. Im Vordergrund steht für uns dabei die Begegnung auf Augenhöhe zwischeneinander. Wir setzten uns dafür ein, dass Raum und Zeit für diese Vorhaben geschaffen werden, und wollen dadurch gemeinsam einen nachhaltigen Beitrag im derzeitigen gesellschaftlichen Wandel leisten.

Art made by refugees people


Bei dieser Ausstellung sollen die Menschen, die hinter den Statistiken stecken, vorgestellt werden und die Möglichkeit bekommen, ihre Kunstwerke im Impact Hub Berlin zu präsentieren.

Es geht um Menschen, die unsere Leben mit ihren Meinungen, Erfahrungen und Talenten bereichern können. Der Online-Marktplatz RESTART macht damit den ersten Schritt, um geflüchteten Künstler*innen den Einstieg in das Kunstgewerbe zu erleichtern.

Die Ausstellung findet am 04/14/16 im Impact Hub Berlin statt.
Mehr Infos hier: Facebook Event
Gratis Tickets!

Nächstes Plenum: 22.04.2016, 14 Uhr


Am Ende der ersten Woche des Sommersemesters wollen wir uns versammeln, um mit Euch die Erfahrungen aus den bisherigen Projekte zu teilen und neue Ideen zu besprechen. Ob Seminar, Workshop, Ausstellung, Performance, Diskussion oder Konzert: Die Partizipationsmöglichkeiten im universitären Kontext im Sinne der Sensibilisierung für die Geflüchteten-Thematik sind zahlreich. In diesem Sinne wollen wir Euch so gut wie möglich unterstützen und beraten und laden Euch herzlich zum Plenum am Freitag, den 22.04.2016 um 14:00 Uhr in der Hardenbergstrasse 33 in Raum 9 ein.

Leistungspunkte für soziale Projekte im Studium Generale


Das Studium Generale startet mit „Soziale Projekte unter Supervision“ ein Pilotvorhaben im Sommersemester 2016. Dieses neue Studienformat fördert die Eigeninitiative von Studierenden im sozialen Bereich. Die Teilnehmer*innen reflektieren praxisbezogen die philosophischen und ethischen Dimensionen ihres sozialen Handelns sowie den jeweiligen konkreten politischen und soziokulturellen Kontext. Alle sozialen Projektvorschläge sind willkommen. Aufgrund der aktuellen Situation setzen wir jedoch den Schwerpunkt im Sommersemester 2016 auf „Flüchtlingspolitik und Flüchtlingshilfe“.

Bis zu 10 Kleingruppen von Studierenden (jeweils circa 3 bis 4 Personen) erhalten die Möglichkeit, selbst initiierte soziale Projekte im Rahmen des Studium Generale als Studienleistung unter Supervision durchzuführen. Diese Projekte sollen geflüchteten Menschen direkt zugute kommen bzw. diese als gleichberechtigte Partner*innen einbeziehen.

Die Projekte müssen einen Umfang von insgesamt min. 30 Stunden aktiver sozialer Arbeit zuzüglich Reflexion und Dokumentation umfassen. Darin sollten mindestens 10 Stunden Arbeit im direkten Austausch mit geflüchteten Menschen stattfinden. Die Projektphasen der Recherche, Planung, Vorbereitung und Durchführung müssen dokumentiert und bei der Supervision zur Diskussion gestellt werden. Die Teilnahme an der regelmäßigen Supervision (4 Doppelstunden im Semester) und die Dokumentation des Projekts (Ablaufdokumentation und mind. 3 Seiten Reflexion) sind verbindliche Bestandteile der Leistungsanforderung für 2 Leistungspunkte.

Bewerbung für die Teilnahme: Zusendung eines Projektkonzeptes (1-2 Seiten) durch eine Kleingruppe von Studierenden (circa 3-4 Personen) bis zum 24.4.2016, 24 Uhr (Ausschlussfrist) auf die Email-Adresse studium-generale@udk-berlin.de.

Das Projektkonzept muss folgende Elemente enthalten:
Beteiligte (Namen, Mailadresse, Studiengang, Fachsemester, Immatrikulationsnummer), Beschreibung des Vorhabens (Motivation, Ziele, Vorgehensweise/Methoden, Arbeitsweise im Team und geplante Maßnahmen), Beschreibung der angestrebten Ergebnisse für die geflüchteten Menschen, Beschreibung der erwarteten Ergebnisse für die beteiligten Studierenden; Beschreibung, wie das Projekt dokumentiert werden soll.

Die Auswahl der in diesem Rahmen durchzuführenden und zu reflektierenden Projekte wird bis zum 30.4.2016 bekannt gegeben.

Projektarbeit, ca. 2 SWS, 2 LP
Leitung: Prof. Dr. Byung-Chul Han
Koordination der Supervision: Flóra Tálasi, Katrin Wendel

Studentische Supervision: Soma Sohrabi (Mentorin, Dipl. Politikwissenschaft) und Jakob Großmann (Tutor, studiert Philosophie für M.A.); Expert*innen werden nach Bedarf einbezogen

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Refugees Welcome Map der European University Association


Viele Hochschulen entwickeln derzeit Programme zur Beratung und Unterstützung, die auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Fluchthintergrund eingehen und beziehen die Themen Migration und Flucht in ihre Lehre und Forschung mit ein. Mit der interaktiven Refugees Welcome Map stellt die European University Association eine weltweite Übersicht über die verschiedenen Initiativen zur Geflüchtetenhilfe an Universitäten bereit, welche konstant erweitert wird.
Zur Karte geht es hier!

Stiftung Gute-Tat: Große Nachfrage nach ehrenamtlichem Engagement


Die Nachfrage nach sozialen Projekten, die Hilfsbedarf haben, ist generell sehr groß. Ende 2015 konnte die Stiftung Gute-Tat bereits auf ein Netzwerk von 17.700 Ehrenamtlichen blicken, das entspricht einem Zuwachs von 3000 neuen Anmeldungen im letzten Jahr. Ehrenamtliche können sich auf den Internetseiten der Stiftung regelmäßig über ungefähr 900 unterschiedliche soziale Projekten pro Jahr informieren, die hinsichtlich Einsatzgebiet und Zeitintensität sehr unterschiedlich sind und somit für jeden ein Wunschengagement ermöglichen.

2015 haben sich allein in Berlin 77 soziale Organisationen dem Netzwerk der Stiftung Gute-Tat neu angeschlossen und ihre Hilfsprojekte veröffentlicht, sodass aktuell ein Pool von über 1.000 gemeinnützigen Einrichtungen bei Gute-Tat in Berlin ehrenamtliche Hilfe sucht. Steigende Tendenz ist auch im Bereich Unternehmensengagement festzustellen: Immer mehr Firmen engagieren sich im Team sozial und wenden sich bzgl. der Organisation eines sozialen Teamevents an die Gute-Tat. Allein in Berlin haben sich Unternehmen bei 25 sozialen Einsätzen mit über 600 Mitarbeiter*innen in sozialen Projekten der Stadt ehrenamtlich engagiert.

Ein Jubiläum konnte die Stiftung im November mit dem 10. Gute-Tat-Marktplatz feiern, auf dem sich über 70 Unternehmensvertreter*innen und Teilnehmer*innen aus 50 sozialen Organisationen über die Möglichkeiten eines sozialen Engagements austauschen und schriftliche Vereinbarungen treffen konnten. Der Marktplatz fand im Rahmen des 4. Berliner CSR Tages in Kooperation mit der IHK und der Handwerkskammer statt. Erfolgreich gestartet ist Mitte des Jahres das neue Online Tool der Stiftung Gute-Tat Berlin, die „Talentbörse“, über die Ehrenamtliche mit besonderen Talenten an soziale Organisationen vermittelt werden.

Um dem wachsenden Interesse an Themen, Artikeln und Veröffentlichungen rund ums Ehrenamt gerecht zu werden und auf einer Plattform zu bündeln, hat Gute-Tat 2015 eine „Ehrenamtsbibliothek“ aufgebaut, die ständig erweitert wird und auf der sich jeder online zu Themen rund um soziales und bürgerschaftliches Engagement informieren kann. Ein weiterer Höhepunkt des Stiftungsjahres war das Benefizkonzert „Klassikvergnügen“ im Dezember im ausverkauften Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, bei dem sich nun bereits im sechsten Jahr namhafte Künstler*innen für die Stiftung engagierten. Das Motto der gemeinnützigen Stiftung Gute-Tat.de lautet: „Jeder kann helfen“. Zielsetzung ist es, soziale Organisationen mit Menschen oder Unternehmen zusammenzubringen, die sich mit Zeit-, Sach- oder Geldspenden engagieren möchten. Neben der Vermittlung von Ehrenamtlichen unterstützt die Stiftung das soziale Engagement von Unternehmen. Dafür organisiert sie Veranstaltungen wie die Ehrenamtstage und den Gute-Tat-Marktplatz.

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Wohnung in Berlin für Familie aus Aleppo gesucht


Die Familie Jehto sucht eine Wohnung und die Baugruppe Krüllsstr. unterstützt sie dabei. Das Zimmer mit Bad, das sie (z.Zt. zu fünft) im Haus bewohnen, ist nur 20 qm groß, hat keine Dusche und wird ab dem Frühjahr wieder zum Durchgangszimmer zum Dachgarten. Demnächst werden sie zu sechst sein. Ihr Haus in Aleppo ist zerstört, im Herbst bzw. Winter 2015 sind sie geflohen und schließlich in Berlin gelandet. Sie leben seit September 2015 (bzw. Januar 2016) hier in Alt-Treptow.

Der Vater, Muhammad Jehto, 40 Jahre alt, von Beruf Elektriker, besaß ein kleines Geschäft für Inneneinrichtungen von Gebäuden aus PVC und Aluminium. Er und seine Frau Ghadir Aljneid (32) haben einen Antrag auf Asyl in Deutschland gestellt. Sie besuchen einen Integrationskurs und weitere Angebote zum Erlernen der deutschen Sprache. Die Töchter Hebatullah (16) und Sibl (14) gehen inzwischen in die Willkommensklasse einer Sekundarschule und die 7-jährige Bahie in eine Regelschule (Grundschule in Treptow), 1. Klasse. Alle sind sehr motiviert, Deutsch zu lernen. Sie freuen sich über die Hilfsangebote hier, sind sehr freundlich und umgänglich.

Eine „richtige“ Wohnung würde vom Lageso bzw. vom Jobcenter finanziert. Sie darf zwischen ca. 90 und 109 qm groß sein und muss sich in Bezug auf die Kosten am Berliner Mietspiegel orientieren, d.h. höchstens Nettokaltmiete + BK insg. 832 Euro. Diese Summe kann evtl. um 10 % überschritten werden – das liegt im Ermessen des*der Sachbearbeiter*in. Grundsätzlich können auch Genossenschaftsanteile übernommen werden. Wir würden uns über Angebote von Euch oder Freund*innen von Euch freuen!