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Studio 26



“Neue Nachbarschaft//Studio 26” in Moabit ist ein offenes Atelier für die Nachbarschaft, eine Bildungsplattform im Bereich Kunst und Medien für Menschen mit und ohne Fluchthintergrund. 

Fotografieren, Videos aufnehmen und schneiden, mit Öl malen und Zeichnen, Drucktechniken lernen, Trickfilme selbst machen. Das alles und mehr kann man im Studio erlernen bis hin zu professioneller Anwendung im Beruf. Professionelle Beratung und Begleitung gibt es durch ein Team Berliner Künstler*innen und Kurator*innen.
Workshops finden jede Woche statt: donnerstags und freitags ab 17 Uhr, samstags ab 14 Uhr.
Vorkenntnisse nicht erforderlich.
Adresse: Beusselstrasse 26, 10553 Berlin
Neue Nachbarschaft/Studio

http://neuenachbarschaft.de/studio-26/




Artist Training: Refugee Class for Professionals


TERMINE / DATES
21. November: Auftaktveranstaltung
21.-25. November 2016: Basic
9.-13. Januar 2017: Music
27. Februar - 3. März 2017: Culture and Media
20.-24. März 2017: Performing Arts
24.-28. April 2017: Fine Art
8.-12. Mai 2017: Film


 Das Projekt Artist Training: Refugee Class for Professionals ist ein Qualifizierungsangebot zur Integration für geflüchtete Künstlerinnen und Künstler am Berlin Career College.

Von November 2016 bis Dezember 2017 informieren zwei Ausgaben mit jeweils einer Einführung und fünf vertiefenden Modulen über die folgenden fünf Branchen: Musik, Kulturjournalismus, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film. Ein weiterer zentraler Baustein ist das Networkingformat MindLab# in der ZUsammenKUNFT, einem Modellprojekt für das gemeinschaftliche Zusammenleben. Ziele sind die Vernetzung in die Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft durch das Kennenlernen der Institutionen und deren Mitarbeiter, die Etablierung auf dem Berliner Arbeitsmarkt und die strategische Positionierung in der jeweiligen künstlerischen Ausrichtung.

Das erste Modul beginnt mit einer großen Auftaktveranstaltung am 21. November und informiert im Laufe der Woche über Basics: Projektfinanzierung, Recht, Arbeitsmarktintegration und Bewerbungstraining.

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The project Artist Training: Refugee Class for Professionals is a qualification opportunity offered by the Berlin Career College aiming to integrate fled artists.

From November 2016 until December 2017 two editions with an introductory course and five complementary modules will inform the students about following fields: music, cultural journalism, fine arts, performing arts and film. Another important component is the networking unit MindLab# in the ZUsammenKUNFT, a model project for community living. The aims of the project are to prepare, connect and inform participants who want to work professionally in the creative industries in Berlin.

The first module begins with a start-up event on November 21st which informs about basics Topics will include: entering the working world, funding through applications or Crowdfunding, taxes, law and self-presentation.


Anmeldungen erforderlich!
Registration needed!

Detailliertere Informationen zu den einzelnen Modulen und Anmeldeformulare / More information and registration:
www.udk-berlin.de/ziw/artisttraining

Common Ground II - Belonging


The seminar invites UdK students and international media artists and filmmakers who experienced migration or flight to engage in a dialogue about belonging, identity, migration and racism and the role and the possibilities of art. We want to break inflexible and exclusive debates creatively and allow change of perspective. Participants are teachers and students at the same time. Within the semester the participants will create a new video work and discuss working methods. We will go on excursions, visit exhibitions and screen films.
Common Ground II is the continuation of the seminar „ Common Ground - Places of community“, in which we concentrated on new collectives and communities. Participation in the last seminar is no requirement for taking part in the new seminar. 

Dates
Thursdays, 2 - 5 pm Uhr, UdK, Grunewaldstrasse 2 - 5,  room 128/129
start:Thursday, 26.10.2016
end: Thursday, 16.02.2017
Requirements
The seminar is for students from Kunst und Medien and guests.
Language will be german and english.
Participants have to know the basics of working with video equipment
and editing techniques.
Active participation is required.
3 SWS
Registration / Contact
to register or for questions please contact:
Lilli Kuschel
l.kuschel@udk-berlin.de


Deutsch

Common Ground II - Belonging
Lilli Kuschel
Der Kurs lädt Student*innen und internationale Künstler*innen und Filmemacher*innen, die Migration oder Flucht erlebt haben, zu einem Dialog über Zugehörigkeit, Identität, Rassismus und Migration und die Rolle und Möglichkeiten der Kunst ein. Wir wollen starre und ausschließende Debatten rund um die Themen kreativ brechen; Perspektivwechsel ermöglichen. Die Teilnehmer sind zugleich Lehrende wie Lernende. Innerhalb des Semesters sollen neue filmische Arbeiten entstehen und Arbeitsweisen diskutiert werden. Wir werden Exkursionen, Ausstellungsbesichtigungen und Filmscreenings machen.
Common Ground II ist die Weiterführung des Kurses "Common Ground - Orte der Gemeinschaft", in dem wir uns mit neuen neuen Kollektiven und Communities beschäftigt haben. Die Teilnahme an dem vorangegangenen Modul ist keine Voraussetzung.
Termine
Donnerstags, 14-17 Uhr, Ort : Udk, Grunewaldstrasse 2-5, Raum 128/129 (Hinterhaus)
1. Termin: Do, 28.4.2016
letzter Termin: Do, 16.02.2017
Teilnahmebedingungen
Das Seminar richtet sich an Studierende des Studiengangs Kunst und Medien sowie Gasthörer.
Das Seminar wird in deutsch und englisch geführt.
Voraussetzung zur Teilnahme: Grundlagen der Videotechnik
aktive Teilnahme
Anzahl Semesterwochenstunden: 3 SWS
Anmeldung
Zur Anmeldung und bei Fragen bitte eine Mail an
l.kuschel_ @udk-berlin.de
Eine Voranmeldung ist erwünscht.

Refugee Class goes Filmuniversität Babelsberg! Kostenloses Programm vom 08.-12.08.2016


Montag, 8. August 2016
14 – 16:00 Uhr: Einführung "Film in Deutschland"
UdK Berlin / Raum 340
Prof. Susanne Stürmer (Babelsberg) & Julia Diebel (Babelsberg)

Die Refugee Class beginnt mit einem Einblick in Strukturen und Angebote des deutschen Kino-, Fernseh- und Onlinemedienmarkts. Die Refugee Class soll professionelle Filmschaffende unterstützen und vernetzen. Am ersten Tag steht daher auch das Kennenlernen der Teilnehmenden im Vordergrund. 

Montag, 8. August 2016
16 – 18:00 Uhr: DOX BOX Filmschaffende
UdK Berlin / Raum 340
Diana El Jeiroudi

Dox Box unterstützt künftige und etablierte Dokumentarfilmerinnen und -filmer aus der arabischen Welt. Der gemeinnützige Verein bietet auf Grundlage seines Know-hows und seines großen internationalen Netzwerks Support in allen produktionsrelevanten Aspekten an. 

Dienstag, 9. August 2016
14 – 17:00 Uhr: Filmstudium in Deutschland
Filmuni / Raum 2115
Ali Tamim and Jalal Machout


Der Workshop bietet einen Einblick in das Studium an der Filmuniversität Babelsberg sowie einen Überblick über andere Filmhochschulen in Deutschland. Am Beispiel eines studentischen Kurzfilms wollen wir über Arbeitsweisen und Möglichkeiten der filmischen Realisation an einer Universität diskutieren.

Dienstag, 9. August 2016
17 – 19:00 Uhr: Filmsichtung #MyEscape
Filmuni / Raum 2115

Der 90-minütige Dokumentarfilm #MyEscape ist eine Montage aus (Handy-)Videos von Flüchtlingen, die ihre lebensgefährliche Flucht nach Deutschland gefilmt und fotografiert haben. In ausführlichen Interviews erzählen sie von ihrer Flucht - eindringlich und authentisch.

Mittwoch, 10. August 2016
15 – 18:00 Uhr: Exkursion Deutsche Welle
Deutsche Welle (Foyer) / Voltastraße 6, 13355 Berlin 
Hanne Kehrwald, Samir Matar and Frauke Sandig




Meet DW! Mit seinem TV- und Online-Angebot in insgesamt 30 Sprachen bietet der Auslandsrundfunk Deutsche Welle umfassende und profunde Informationen weltweit. Schwerpunkt in diesem Workshop werden Dokumentationen und Nachrichten sein, die in Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch ausgestrahlt werden. 

Donnerstag, 11. August 2016
14 – 18:00 Uhr: Exkursion UFA
UFA (Raum 432) / Dianastr. 21, 14482 Potsdam
Janna Bardewyck




Meet the film makers! In dieser Session stellt sich die UFA, Deutschlands größtes Produktionsunternehmen für Film und Fernsehen, vor und gibt Einblicke in ihre Jobfelder, wie ein Film entsteht und wie die UFA auch für den Online-Markt produziert. 

Freitag, 12. August 2016
14 – 16:00 Uhr: Freiberuflich arbeiten
Filmuni / Raum 5101
Jörn Krug
 


Wie schaffen es selbstständige Freiberufler, in der Film- und Medienbranche erfolgreich zu sein? In dem Workshop wollen wir herausfinden, für welche Kunden die Teilnehmer arbeiten möchten. Welche Produkte und Dienstleistungen erreichen ihre Aufmerksamkeit? Wie kann ich ein Leistungsprofil entwickeln, das zu mir und meinen Kunden passt? 

Freitag, 12. August 2016
16 – 18:00 Uhr: Filmfestivals in Deutschland
Filmuni / Raum 5101
Svenja Böttger

 


Ob Animationsfilm, Dokumentar- oder Spielfilm, in Deutschland gibt es für jeden Film das passende Filmfestival. Wie und wo kann ich meine Projekte einreichen? Wofür Festivals noch gut sind und welches zu den eigenen Interessen am besten passt, wird gemeinsam erarbeitet. 

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Veranstaltungsorte:

Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) 
Berlin Career College
Bundesallee 1-12, Raum 343

U-Bahnhof: Spichernstraße U3/U9

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF 
Marlene-Dietrich-Allee 11
14482 Potsdam-Babelsberg
S7 bis Bhf. Griebnitzsee

Deutsche Welle 
Voltastraße 6 
13355 Berlin 

UFA (Raum 432) 
Dianastr. 21
14482 Potsdam 

Anmeldung an:

refugee-class-ziw@udk-berlin.de 



Mehr Infos:

https://www.facebook.com/events/527749234098614/ 

Master-Studium "Urban Development" für Geflüchtete in Berlin!


Offener Aufruf an junge Experten mit Geflüchteten-Status in Berlin:
Derzeit werden Bewerbungen für den Master-Studiengang "Urban Management" an der TU-Berlin angenommen. Das Studium beginnt bereits im Oktober 2016!

Bewerbungsfrist: 31.08.2016

Voraussetzungen:
- B.A./B.Sc.-Abschluss oder ein äquivalentes Bildungszeugnis in einem Fachbereich, der Bezug zu Urban Management aufweist (z.B. Architektur, Stadtplanung, VWL, Soziologie, etc.)
- Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
- Gute Englisch-Kenntnisse
- Bewerber/innen müssen als Geflüchtete in Berlin registriert sein

Infos zum Studiengang:
Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Absolventen den international anerkannten M.Sc. in "Urban Development". Der Studiengang steht dabei B.A./B.Sc.-Absolventen aus den verschiedensten Disziplinen offen (s. oben).

Im Fokus der Lehre stehen urbane Entwicklungsprozesse in der südlichen Hemisphäre sowie in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Kurse bieten Einblicke in Management-Ansätze, welche die Grenzen von isoliertem Expertenwissen überwinden, und zielen darauf ab, umsetzbare Lösungen für das Städte-Management zu präsentieren.
Dabei werden die dringlichsten Probleme urbaner Entwicklung behandelt: Umweltverschmutzung, unkontrolliertes Wachstum, unsichere Mietverhältnisse, prekäre Standards in Behausungen für sozial schlechter Gestelle sowie unangemessen Entscheidungs- und Planungssystem sind nur einige der thematischen Eckpfeiler des Studiums.

Die Unterrichtssprache ist Englisch, allerdings werden im ersten Studienjahr auch begleitende Deutsch-Kurse angeboten.

Das Studium dauert drei Semester: In den ersten beiden Semestern werden praktische und theoretische Veranstaltungen an der TU-Berlin angeboten. Im dritten Semester können sich die Studierenden spezialisieren und erhalten Hilfe bei der Vorbereitung auf die Master-Arbeit. Ausländische Studierende werden ermutigt, ihre Master-Arbeit mit Bezug auf Probleme im jeweiligen Heimatland zu verfassen.

Abhängig vom Status der/des Bewerberin/Bewerbers kann das Studium über eine offizielle Immatrikulation an der TU-Berlin oder über das In2Berlin-Programm erfolgen.

Folgende Dokumente sind für eine Bewerbung notwendig:
- Lebenslauf
- Bewerbungsformular (siehe unten!)
- Motivationssschreiben
- Bachelor-Zeugnis sowie Informationsblatt zum Studienverlauf
- Empfehlungsschreiben und/oder Arbeits- bzw. Praktikumszeugnisse
- Nachweis beruflicher Erfahrung
- Englisches Sprachzertifikat (z.B. TOEFL o.Ä.)

Sollten eines oder mehrere dieser Dokumente nicht vorliegen, geben Sie dies in der Bewerbung bitte unbedingt an!

Es besteht außerdem ein Sonderverzicht auf Studierendenbeiträge für den Studienplatz für Geflüchtete. Dementsprechend fallen während des Studiums KEINE Gebühren an!
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Bewerbungen können bis zum 31.08.2016 an folgende Adresse geschickt werden:
info@urbanmanagement.tu-berlin.de

Für mehr Infos zum Studiengang sowie für das Bewerbungsformular siehe hier!



Youth acting for refugees, human rights and tolerance: Erasmus+ Seminar in Strassburg



Vom 28.07. bis 07.08.2016 fand in Strassburg, Frankreich ein internationales Erasmus+ Seminar mit Teilnehmer*innen aus 17 verschiedenen Ländern der Welt statt. Ziel des 10- tägigen Jugendtrainings war es, das Bewusstsein über die Geflüchtetensituation in Europa, im mittleren Osten und in Nordafrika zu schärfen. Des Weiteren standen die teilnehmenden Initiativen im regen Austausch über Erfahrungen und Paradebeispiele in der Projektarbeit mit Geflüchteten aus den jeweiligen Ländern.

Gemeinsam haben wir einen Baukasten zusammengestellt, dessen Werkzeugen man sich bedienen kann, um Folgeprojekte erfolgreich auf die Beine zu stellen, durchzuführen und zu reflektieren. Pädagogische Methoden sowie spielerisches Lernen im Rahmen informeller und partizpativer Bildung wurden vorgestellt und erprobt, um Projekte zur Inklusion Geflüchteter interaktiver zu gestalten. Neue Ansätze und Ideen zur kreativen Unterstützung von Menschen mit Fluchthintergrund durch die Zivilgesellschaft, wurden erarbeitet, um nationale Realitäten zu verbessern und die Hemmschwelle zu freiwilligem Engagement zu verringern.

Die verschiedensten Anlaufstellen zur Versorgung von Grundbefürfnissen Geflüchteter und Initiativen zur sozialen Inklusion gibt es. Jedoch ist dafür vor allem die individuelle Beratung und Vernetzung wichtig, um die ankommenden Menschen an die passenden Stellen zu verweisen, die ihnen weiterhelfen können. Ob Amtsgänge, psychosoziale Beratung oder Bildungsangebote: Jeder Einzelne hat Grundrechte und -bedürfnisse, jedoch ist der Weg zur Inanspruchnahme oft nicht einfach, weshalb Initiativen, die den Menschen dabei helfen ihren Weg zu finden so wichtig sind.

Der interkulturelle Austausch und die Vernetzung zwischen jungen Leuten hat nicht nur den Vorteil, dass Erfahrungswerte aus den jeweiligen Kontexten die eigene Arbeit inspirieren. Über die gemeinsame Entwicklung von Projekten hinaus, haben sich zudem auch neue Freundschaften entwickelt, die viele Möglichkeiten eröffnen, die Welt auf eine vielfältige Art und Weise zu erfahren und den eigenen Horizont zu erweitern. Die Teilnahme an solchen Projekten, wie auch deren Erschaffung, bringen einen unverzichtbaren Mehrwert in einer Zeit wachsender Komplexität im Zusammenhang mit soziopolitischen Entwicklungen mit sich.

Wer sich über eine Teilnahme an Projekten wie diesem in der Zukunft erkundigen will, findet alle notwendigen Informationen hier! 

Mehrsprachige Führungen beim UdK-Rundgang!


Auf dem diesjährigen UdK-Rundgang wird es zwei mehrsprachige Führungen geben, welche unter Anderem Werke aus den Bereichen "Visuelle Kommunikation" sowie "Kunst und Medien" präsentieren.

Die Führung am Samstag findet in der Grunewaldstraße statt und wird auf Englisch und Deutsch abgehalten. Die Führung am Sonntag findet in der Hardenbergstraße statt und wird zusätzlich zu Deutsch und Englisch auch auf Arabisch gehalten. Die Treffpunkte sind folgende:

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Treffpunkt Samstag, 23. Juli, 14:30 Uhr
Universität der Künste Berlin, Grunewaldstraße 2-5, 10823 Berlin-Schöneberg
Eingangshalle
(U7 oder Bus M85, M48, 187 oder 104 nach Kleistpark)
Dauer: ungefähr 90 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
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Treffpunkt Sonntag, 24. Juli, 14:00 Uhr
Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin 
Eingangshalle
(S-Bahn und U-Bahn Zoogischer Garten)
Dauer: ungefähr 90 Minuten
Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch

Erscheint zahlreich und habt viel Spaß!

Refugee Class for Professionals in Performing Arts - kostenloses Programm vom 11.-15. Juli 2016


Montag, 11. Juli 2016
15 – 17:00 Uhr: Meeting of (Practical) Minds: Willkommen und Networking
CHANG Nai Wen Raum / room 340
Die Refugee Class Performing Arts unterstützt und vernetzt professionelle Akteure – alt und neu – in der Welt der darstellenden Künste in Berlin. Durch das kooperative Networkingformat „Meeting of (Practical) Minds“, geleitet von der Regisseurin Chang Nai Wen der freien Gruppe „Sisyphos, der Flugelefant“ (SdF), lernen sich alle Parteien der Refugee Class, Teilnehmende, Lehrende und das Refugee-Class-Team spielerisch und praktisch kennen und entwickeln gemeinsam erste Ideen. Für die Vorstellungsrunde: bitte bringen Sie ein Stück von sich selbst mit – poetisch, tänzerisch, musikalisch, literarisch oder als Gegenstand.

Montag, 11. Juli 2016
17 - 19:00 Uhr: Filmproduktion selbstgemacht 
Juliane Block Fictional DIY Filmmaking Raum / room 343
In dieser Session berichtet die Filmemacherin Juliane Block über die Möglichkeiten der no budget und low budget Filmproduktion und eigene Erfahrungen des Ankommens in einer anderen Kultur.

Dienstag, 12. Juli 2016
15 - 19:00 Uhr: Mein Weg
Alina Gause Raum / room 343
Jeder Künstler und jede Künstlerin hat auf seinem bzw. ihrem Weg mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen: Wie kann ich meine Existenz sichern? Wie finde ich die richtigen Partner und Projekte? Wie schaffe ich es, im Tun zu bleiben, wenn ich mich frustriert und schwach fühle?
In diesem Workshop möchten wir Antworten auf diese Fragen finden. Dafür werfen wir einen Blick auf Sie als Künstler bzw. Künstlerin (Ihre Fähigkeiten und Ziele) als Privatperson (was brauchen Sie persönlich, um stabil und motiviert zu sein?) als Ihr eigener Mentor (was müssen Sie tun, um auf dem deutschen Markt stattzufinden?)


Mittwoch, 13. Juli 2016
15 – 17:00 Uhr: Biografisches Theater 
Gudrun Herrbold  Raum / room 343
Statt der Inszenierung eines bereits existierenden Theaterstücks nimmt das biografische Theater die Erlebnisse und Erfahrungen der Spielerinnen und Spieler zum Ausgangspunkt einer Stückentwicklung. Diese Theaterform ermöglicht ein gemeinschaftliches Arbeiten an aktuellen Themen, die sowohl persönlich als auch gesellschaftspolitisch von Relevanz sind. Unterschiedliche Sprachen, Nationalitäten und Realitätserfahrungen der Teilnehmenden sind hierbei ausdrücklich erwünscht. 

Mittwoch, 13. Juli 2016
17 - 19:00 Uhr: Performing Arts Programm und LAFT CHANG
Nai Wen and Efrat Stempler Raum / room 343
Die Teilnehmenden lernen LAFT und PAP kennen: LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V. vertritt die Interessen der professionellen freien darstellenden Kunstschaffenden Berlins gegenüber Öffentlichkeit und Politik. Das Performing Arts Programm (PAP) ist ein Projekt vom LAFT, das Berliner Theaterschaffende mit 7 Modulen unterstützt: einem Mentoringprogramm, einer Beratungsstelle für Tanz- und Theaterschaffende, einer zentrale Marketingstelle, einem jährlicher Marketingwettbewerb, einem jährlicher Branchentreff sowie Theaterscoutings und einer Proberaumplattform im Internet.

Donnerstag, 14. Juli 2016
15 – 17:00 Uhr: Körper- und Improvisationstraining 
Prof. Frank Hilbrich (UdK Berlin) Raum / room: Probensaal Basement
Sängerinnen, Schauspieler, Regisseurinnen und Dramaturgen sind eingeladen zu einer Session „Körper- und Improvisationstraining“ bei Frank Hilbrich, Opernregisseur und Schauspiel-Lehrender. Hier wird an grundsätzlicher Schauspieltechnik nach heutigen (mitteleuropäischen) Bedürfnissen gearbeitet.

Donnerstag, 14. Juli 2016
17 - 19:00 Uhr: + Exkursion: Theaterinstitutionen in Berlin – wer produziert und zeigt was für wen? 
Anna Volkland, Gast Anna Bergel Raum / room 343
Wer in Berlin Theater machen will, sollte die vielfältige und bunte Theaterlandschaft der Stadt ein wenig kennen. Es gibt verschiedene große, staatlich finanzierte Theaterinstitutionen und viele kleinere Orte, um Theater- und Tanzperformances zu sehen (und zu produzieren). Die Szene ist ziemlich international und “refugees are welcome”. Gleichzeitig gibt es nur sehr wenig Geld für die Theaterschaffenden. Wir wollen einen Überblick geben: über Orte für Theater, ihre Formen, Themen und Sprachen.

19:30 – 22:00 Uhr Exkursion: Unterwerfung – Deutsches Theater (Deutsch mit englischen Übertiteln)

22:00 Uhr: Gespräch mit den Dramaturginnen Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (Islamische Religionspädagogik, Uni Münster) und Katrin Visse (Referentin für Islam und Theologie, Katholische Akademie in Berlin).


Es wird kein eigenes Geld benötigt: https://www.deutschestheater.de/programm/a-z/unterwerfung/

Freitag, 15. Juli 2016
15 – 17:00 Uhr: Theatermachen in Deutschland & Berlin
Elisa Müller  Raum / room 343
Berlin und auch Deutschland haben eine sehr große Theaterlandschaft. Der Workshop bietet einen Überblick, gibt Hinweise und Tipps zum Arbeiten in den unterschiedlichen Systemen – von der freien Szene bis hin zum Stadttheatersystem –, ist offen für Fragen, besondere Interessen und eigene Pläne und Vorhaben der Teilnehmenden. Zudem werden Möglichkeiten der solidarischen Vernetzung innerhalb der Szene vorgestellt.
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Anmeldung bis zum 4. Juli 2016: refugee-class-ziw@udk-berlin.de 
facebook: https://www.facebook.com/events/1647260382266699/

Veranstaltungsort/Location:
Universität der Künste Berlin
Berlin Career College
Bundesallee 1-12, room 343
(Except Monday 1. session: room 340 and Thursday 1. session: Probenraum Basement) 10719 Berlin

U-Bahnhof: Spichernstraße U3/U9 

UdK-Studienberatung auf Arabisch & Farsi


ENGLISH VERSION BELOW || Ab dem 07.06.2016 bietet der International Student Service der UdK Sprechstunden für Geflüchtete auf Arabisch, Farsi, Englisch und Deutsch an.
Diese finden Dienstags von 15:30 bis 17:00 Uhr statt. Hier gibt es Informationen für internationale Studieninteressenten, die sich für ein Studium an der UdK Berlin interessieren, Fragen zu Visa-Angelegenheiten oder zum Zulassungsverfahren haben oder sich über Stipendien informieren möchten.

Barbara Garnier und Ursula Stephan-Rechenmacher sind am Einsteinufer 43-53, 10587 Berlin, Raum 16a oder über die E-Mail Adresse aaa@udk-berlin.de zu erreichen.

Mehr Infos gibt es hier!
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ENGLISH:

Starting on 07.06.2016, UdK International Student Service will provide weekly counseling in Arabic and Farsi next to German and English. If you are interested in studying at UdK, have questions about the application process or want to know more about your eligibilty for scholarships, feel free to stop by.

Consultation hours are every Tuesday between 3:30 - 5:00 pm. They are held in room 16a at Einsteinufer 43-53, 10587 Berlin. You can also write an e-mail to aaa@udk-berlin.de.

For more information go to: https://www.udk-berlin.de/service/international-office/informationen-fuer-gefluechtete/

Common Ground geht weiter: Plenum & Grillen am 17.06.2016 ab 18:00 Uhr


ENGLISH VERSION BELOW || Letzte Woche hat die GWK-Gruppe (Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation) das Common Ground-Projekt im Rahmen ihres Studiums abgeschlossen. Der dringende Wunsch die Plattform darüber hinaus am Leben zu erhalten, kann mit den Förderungen des DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) und des AStA (Allgemeiner Studierenden Ausschuss) gewährleistet werden. Ab sofort und bis Dezember 2016 können wir vier studentische Hilfskräfte beschäftigen, die zusammen mit den zahlreichen freiwilligen Helfer*innen und der Unterstützung des AStA, die künstlerisch-sozialen Projekte mit Geflüchteten und Studierenden der UdK weiterhin betreuen und sicherstellen können. Unsere neuen Mitglieder sind:

Astrid Laufkötter
Jack Wolf
Jeruscha Strelow
Johannes Vent

Am Freitag den 17.06. um 18:00 Uhr findet das nächste Common Ground Plenum in der Hardenbergstrasse 33, Raum 9 statt. Hier könnt Ihr Eure Projekte vorstellen, Beratung suchen, Euch vernetzen und Unterstützer*innen akquirieren. Zudem wird Elke Meyer einen kurzen Input zum Thema Kunsttherapie geben und Euch für Fragen, was den Umgang mit traumatisierten Menschen angeht, zur Verfügung stehen. Im Anschluss wird im Hof gemeinsam gegrillt! 
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ENGLISH:

The students who co-founded Common Ground as part of their bachelor program have officially finished their project last week. Of course Common Ground will continue to exist and support all artistic and social projects in cooperation with the AStA (student union) of UdK and all the lovely people who volunteer! Thanks to a sponsorship by the DAAD (German Academic Exchange Service), Common Ground is also able to employ four student assistants, who will enrich the team with new ideas! Our new members are:

Astrid Laufkötter
Jack Wolf
Jeruscha Strelow
Johannes Vent

Our next plenary meeting will take place on Friday, the 17.06.2016, at 6pm, at Hardenbergstr. 33, room 9. You can present your projects, ask for counseling, network with other project initiators and win over supporters for your project. Also, Elke Meyer will provide information about art therapy and answer questions about the interaction with traumatized people. Afterwards we will have a barbecue together in the yard!

Refugee Class for Professionals in Art & Design: Modul 5


ENGLISH VERSION BELOW || Vom 11.07. bis 15.07.2016 findet das fünfte Modul der Refugee Class des Zentralinstituts für Weiterbildung der UdK statt.

Dieses Modul wird von den Lehrenden der Fakultät für Darstellende Kunst begleitet und wird jeweils von 15:00 bis 19:00 in der Bundesallee 1-12, 10719 Berlin stattfinden. Für mehr Infos schreibt an: refugee-class-ziw@udk-berlin.de

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ENGLISH:

From 11.07. - 15.07.2016, module 5 of the Refugee Class of UdK Berlin's Career College will take place. This time, the main topic will be Performing Arts in Germany and everything that connects to that.

The course will be held daily between 3 - 7 pm at Bundesallee 1-12, 10719 Berlin. For more information write to: refugee-class-ziw@udk-berlin.de

Uni-Assist erlässt Gebühren für geflüchtete Studieninteressierte


ENGLISH VERSION BELOW || Wer als internationaler Studieninteressierter schon einmal versucht, hat sich für eine deutsche Universität zu bewerben, dem ist Uni-Assist bestimmt ein Begriff.

Seit dem 1. März 2016 ist eine Begutachtung von Zeugnissen bei uni-assist für die UdK kostenfrei, wenn eine Person 1. Ihren Aufenthaltsstatus als „registrierter Flüchtling“ nachweist und 2. einen TestAS-Test abgelegt hat oder eine „Bescheinigung" bzw. ein Beratungsschein einer uni-assist Mitgliedshochschule vorlegt, mit dem eine uni-assist Hochschule eine kostenfreie Prüfung bei uni-assist befürwortet. Der „Beratungsschein“ muss die Studienfähigkeit und die Ernsthaftigkeit des Vorhabens nachweisen. Der/die geflüchtete Bewerber*in erhält erst den Schein, wenn eine Zulassung von der UdK vorliegt.
Die kostenfreie Bewerbung ist für drei Hochschulen und insgesamt fünf Studiengänge möglich.

1. Schritt:
Der ausgefüllte Antrag + die Kopie eines Dokuments, das den Aufenthaltsstatus in Deutschland anzeigt + den Ausdruck des TestAS-Zertifikats oder die „Bescheinigung“ einer uni-assist Mitgliedshochschule, müssen in Papierform an diese Adresse gesendet werden:

(Name einer der Hochschulen an denen sich beworben wird)
c/o uni-assist e.V.
Geneststraße 5, 10829 Berlin
GERMANY

2. Schritt:
Nachdem uni-assist den Antrag auf kostenfreie Prüfung geprüft hat, wird eine E-Mail mit der Aufforderung zur Bewerbung versendet, die alle notwendigen Informationen für die weiteren Schritte enthält.

Weitere Hinweise und Informationen finden Sie in den FAQs, über das Kontaktformular und am Servicetelefon sowie auf dieser Website!
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ENGLISH:

Refugees are in principle eligible to study at a German university. The admission procedure is the same as for any other international applicant.

uni-assist examines whether an applicant's educational certificates qualifies them to study at a large number of German universities. As of March 1,2016 an examination of certificates is free of charge for people who…

► prove that they have been registered as a refugee in their German residency permit and

► passed the TestAS test or submitted a certificate of consultation (Bescheinigung) from a uni-assist member university that recommends an examination of certificates free of charge.

Two steps to free examination:
     step 1: applying for free examination
     step 2: submitting the application for a degree program after being requested to do so by uni-assist 

The free examination is only possible for up to three universities and for up to five study courses in total.

step 1 
Please send us: a completely filled in application form for participation in the free examination of university admission eligibility in Germany (Hochschulzugangsberechtigung, HZB) a copy of your German residency permit that shows that you have been granted refugee status a print-out of the TestAS certificate or a certificate consultation (Bescheinigung) from a uni-assist member university to this address:

(name of the/a university)* 
c/o uni-assist e.V. 
Geneststraße 5 
10829 Berlin 
GERMANY 

 *Write the name of the university/ one of the universities you are applying for (no matter which one) in the top line and the address.

step 2 
After evaluation of the application for free examination you will receive an e-mail from uni-assist with a request to apply for a degree program and all of the necessary information for further steps. 

For more information, don’t hesitate to contact uni-assist via their contact form. You can also call their telephone service.

Gratis Gasthörerschaft für Geflüchtete an der UdK


ENGLISH VERSION BELOW || Es gibt die Möglichkeit an der UdK Berlin als Gasthörer*in an einzelnen theoretischen Veranstaltungen teilzunehmen, um so die Universität kennenzulernen und einen Einblick in den Studienalltag zu gewinnen. Wenn ein offizieller Status als Geflüchtete*r vorliegt, können die Gebühren für das Gasthörerstudium erlassen werden.

Mehr Infos gibt es hier!
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ENGLISH:

It is possible for everyone to register as a guest student for theoretical lectures at UdK. This way you can get to know the university and its students and explore the academic daily routine. If you can verify your status as a “registered refugee”, UdK can drop the usual bureaucratic fees so it is completely free!

More infos about the application and lectures can be found here!

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) plant akademisches Angebot für geflüchtete Designer und Künstler


ENGLISH VERSION BELOW || Der Senat der HGB hat die Dringlichkeit eines akademischen Angebots für geflüchtete Design‐ und Kunst‐Studierende erkannt. Betroffene, welche ihre künstlerische oder gestalterische Ausbildung aufgrund von Krieg und Flucht abbrechen mussten, sollen ihre akademische Qualifikation an der HGB fortsetzen können. Das Angebot soll nach Möglichkeit von Geflüchteten aus dem gesamten Bundesgebiet in Anspruch genommen werden können.

Das Rektorat der HGB hat dazu Rayan Abdullah, Professor für Typografie und stellvertretender Geschäftsführender Professor, mit der Gründung einer Arbeitsgruppe beauftragt, welche derzeit ein entsprechendes Konzept entwickelt und potentielle Partner und Unterstützer akquiriert. Rayan Abdullah stammt aus dem Irak und pflegt ein Netzwerk zu nach Deutschland geflüchteten Designern und Künstlern aus dem arabischen Raum. „Angesichts der Situation, dass wir bis zu 1 Million Flüchtlinge aus den Krisengebieten Irak, Syrien und Afghanistan dieses Jahr in Deutschland erwarten, möchte die HGB den geflüchteten Studenten, Absolventen, Dozenten aus den Bereichen Design und Kunst jeglicher Art die Möglichkeit bieten, sich mit uns an der HGB für den kreativen Wirtschaftsmarkt vorzubereiten und zu qualifizieren. Der Vorschlag, eine Design‐ und Kunsthochschule für Geflüchtete im Rahmen der HGB anzubieten, stieß bis jetzt auf unterschiedlichsten Ebenen auf ein positives Echo, da diese Idee eine sehr gute Integrationsmaßnahme birgt“, so Prof. Abdullah.

In der Aufnahme von Geflüchteten sieht die HGB gleichzeitig die große Chance, sich weiter in Richtung Transkulturalität zu öffnen, ihre Willkommenskultur für ausländische Studierende und Lehrende weiterzuentwickeln und die Internationalisierung der Lehre voranzutreiben. So handelt es sich bei dem Vorhaben um eine Gesamtinitiative der HGB, an der auch die Studierendenschaft aktiv und reflektierend beteiligt ist.

Die Initiative steht im Kontext von vielen Projekten und Aktivitäten aus der HGB mit Bezug zur aktuellen Situation, wie z.B. die Kooperation mit dem Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig für das Projekt „fremd“ oder Pläne zu einer Ausstellung im Museum der Bildenden Künste zum Thema Flucht.

Weitere Informationen hier!
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ENGLISH:

The academic senate of the Academy of Fine Arts (HGB) Leipzig identified the urgent need to offer an academic programme to refugee art and design students. Students of art and design who through war and migration were forced to abandon their studies, now have the opportunity to continue their academic training at the HGB Leipzig.

The programme is aimed at refugees residing in all parts of the Federal Republic. The art academy’s rectorate put Prof. Rayan Abdullah, professor in typography and deputy academic dean, in charge of constituting a task group to develop a respective academic concept and to seek potential partners and sponsors. Originally from Iraq, Rayan Abdullah knows many designers and artists currently seeking asylum from Arab countries.

“In view of the imminent situation in Germany this year with the number of new asylum applicants from crisis areas in Iraq, Syria and Afghanistan expected to rise to approx. one million, the HGB Leipzig would like to offer students, graduates and lecturers in all art and design disciplines the opportunity to obtain qualification for work in the creative economy. So far, responses to the idea of offering refugees courses in art and design within the curriculum framework of the HGB are very positive from different areas of the community, as this undertaking is a highly effective integration measure, if implemented”, states Prof. Abdullah. At the same token, by welcoming refugees, the HGB also effectively seizes the opportunity to foster cross- cultural diversity within the institution, to further develop a welcoming culture for foreign students and staff, thus pushing the internationalisation process forward.

This initiative is supported by the HGB as a whole, and the students themselves are also actively involved. It is one of several projects and activities organised by the art academy in reaction to the current refugee crisis. Others include the collaborative exhibition project “fremd” at the Leipzig Museum of Ethnography (Grassi Museum für Völkerkunde Leipzig) and the planned show on fleeing and migration at the Leipzig Museum of Art. More information available here: www.hgb-leipzig.de 

Hochschule für Grafik und Buchkunst Academy of Fine Arts Leipzig
Meike Giebeler/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wächterstraße 11 | D-04107 Leipzig
Tel. +49 (0) 341 2135 – 133 | Fax – 101
presse@hgb-leipzig.de | www.hgb-leipzig.de

*foundationClass konstituiert - 60 Bewerbungen von Geflüchteten


ENGLISH VERSION BELOW || Die weißensee kunsthochschule berlin hat mit ihrem Angebot für Geflüchtete weit mehr Resonanz erhalten, als erwartet. Über 60 Bewerbungen waren bis zum 20. März eingegangen, 39 Personen wurden aufgenommen.

Die *foundationClass wird aufgrund der hohen Zahl der Studierenden in zwei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe wird im Sommersemester 2016 und die zweite im Wintersemester 2016/17 starten.

Die Teilnehmer_innen kommen zum größten Teil aus Syrien, einige aus dem Irak, dem Iran und Ägypten sowie aus dem Sudan. Ein Drittel sind Frauen. Viele hatten bereits Kunst oder Design studiert, oder ein Studium aufgenommen und beabsichtigen nun einen Bachelor- oder Masterabschluss zu erwerben. Mit der *foundationClass erhalten sie die Unterstützung, ihre beruflichen Wege fortzusetzen.

Die *foundationClass wird von Professor Ulf Aminde geleitet. Unterstützt wird er von den Lehrbeauftragten Bonaventure Ndikung in Theorie und Geschichte, Azin Feizabadi im Bereich Fotografie und Video/Digitale Medien, Marina Naprushkina in Zeichnen und Druckgrafik, Ali Mahmoud im Bereich Grafik-, Produkt- und Textil–Design, Nasser Hussein in der Malerei und Ali Kaaf im Plastischen Gestalten.

Sprachkurse in Deutscher Sprache können in der Kunsthochschule begleitend dank der Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) stattfinden. Die *foundationClass wird finanziert aus Mitteln der Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

Mehr Infos gibt es hier!
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ENGLISH:

The *foundationClass project at Weißensee Art Academy has received more responses than anticipated. Out of 60 applications, 39 people have been admitted! Due to the large number of new students, the class will be split into two groups. The first group will start during the summer term 2016, the second group during fall term 2016/17.

The participants come from Syria, Iran, Irak, Egypt and Sudan. A third of the group is female. Many of them have already started or finished their studies in arts and design in the country of origin. *foundationClass supports them with finishing their studies and getting in touch with the local job market. The programme is supervised by Professor Ulf Aminde.

*foundationClass is also offering accompanying language-courses in German to its students. The programme is financed by DAAD and the Berlin senate.

More infos can be found here!

Refugee Class for Professionals in Art & Design: Modul 3


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Liebe Musikerinnen und Musiker,
Vom 2. bis 4. Mai geht es in unserer Refugee Class um Musik - insbesondere um die Fähigkeiten, mit Musik in Deutschland erfolgreich zu arbeiten. Dazu gehören das Selbstmanagement, die Selbstvermarktung, aber auch grundlegende Kenntnisse des Musikmarktes. Das Angebot richtet sich an geflüchtete Musikerinnen und Musiker, die bereits Auftritte absolviert haben und sich weiter professionalisieren möchten.

In der Woche vom 2. bis 4. Mai 2016 finden folgende Seminare statt:

Montag, 2. Mai 2016
16:00 - 19:00 Uhr: Social Media DIY Starter-Kit: Onlinepräsentation selber machen – Wordpress mit Matthias Krebs, Universität der Künste Berlin, DigiMediaL
20:00 Exkursion: Berliner Musiker Treff – Treffpunkt “Zosch”, Tucholskystr. 30, Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Auf dem Berliner Musiker Treff tauschen sich seit 2012 Berliner Musikerinnen und Musiker zu ihrem Berufsleben aus, teilen Erfahrungen und suchen gemeinsam nach Lösungen.

Dienstag, 3. Mai 2016
18:00 – 20:45 Uhr: Die Fanbase involvieren: Wie können wir Soziale Medien wie Facebook zu unseren Gunsten nutzen und wie schaffen wir es, dass Menschen über unser Projekt reden? Mit Leonard Schulz (Il Civetto Band).

Mittwoch, 4. Mai 2016
18:00 – 20:00 Uhr Gigs! Gigs! Gigs!: Wo und wie kann ich in Berlin mit meiner Musik auftreten? Welche Regeln gelten für Straßenmusik und in Bahnhöfen? Welche Bars und Konzertvenues sind offen für Neue? Wie bekomme ich ein Festivalbooking?

Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist für alle Sessions begrenzt. Meldet euch bitte rechtzeitig an, um an euren Wunsch-Sessions teilnehmen zu können.
Das Programm wird in englischer oder deutscher Sprache gehalten. Für andere Sprachen könnt ihr gerne Übersetzer mitbringen.

Anmeldung bis zum 30. April 2016:
refugee-class-ziw@udk-berlin.de
www.udk-berlin.de/ziw 

Veranstaltungsort Montag bis Mittwoch:
Universität der Künste
Berlin Berlin Career College
Bundesallee 1-12, Raum 336; 10719 Berlin
U-Bahnhof: Spichernstraße U3/U9

Support Refugees wird zu COMMON GROUND




Der Arbeitstitel Support Refugees der AStA-Initiative, zur Vernetzung und Unterstützung von Studierenden und geflüchteten Menschen, weicht dem lange gesuchten und endlich gefundenen neuen Namen für unsere Plattform: COMMON GROUND. Mit dem neuen Titel wollen wir verdeutlichen, dass unser Vorhaben über eine einseitige Helfer*innenstruktur von Studierenden für Geflüchtete hinaus geht.

Wir wollen eine Plattform zum Austausch von Wissen und Erfahrungen etablieren, die es auch Menschen mit Fluchthintergrund ermöglicht ihre Kompetenzen weiter zu geben und Projekte im universitären Kontext zu realisieren. Im Vordergrund steht für uns dabei die Begegnung auf Augenhöhe zwischeneinander. Wir setzten uns dafür ein, dass Raum und Zeit für diese Vorhaben geschaffen werden, und wollen dadurch gemeinsam einen nachhaltigen Beitrag im derzeitigen gesellschaftlichen Wandel leisten.

Art made by refugees people


Bei dieser Ausstellung sollen die Menschen, die hinter den Statistiken stecken, vorgestellt werden und die Möglichkeit bekommen, ihre Kunstwerke im Impact Hub Berlin zu präsentieren.

Es geht um Menschen, die unsere Leben mit ihren Meinungen, Erfahrungen und Talenten bereichern können. Der Online-Marktplatz RESTART macht damit den ersten Schritt, um geflüchteten Künstler*innen den Einstieg in das Kunstgewerbe zu erleichtern.

Die Ausstellung findet am 04/14/16 im Impact Hub Berlin statt.
Mehr Infos hier: Facebook Event
Gratis Tickets!

Nächstes Plenum: 22.04.2016, 14 Uhr


Am Ende der ersten Woche des Sommersemesters wollen wir uns versammeln, um mit Euch die Erfahrungen aus den bisherigen Projekte zu teilen und neue Ideen zu besprechen. Ob Seminar, Workshop, Ausstellung, Performance, Diskussion oder Konzert: Die Partizipationsmöglichkeiten im universitären Kontext im Sinne der Sensibilisierung für die Geflüchteten-Thematik sind zahlreich. In diesem Sinne wollen wir Euch so gut wie möglich unterstützen und beraten und laden Euch herzlich zum Plenum am Freitag, den 22.04.2016 um 14:00 Uhr in der Hardenbergstrasse 33 in Raum 9 ein.

Leistungspunkte für soziale Projekte im Studium Generale


Das Studium Generale startet mit „Soziale Projekte unter Supervision“ ein Pilotvorhaben im Sommersemester 2016. Dieses neue Studienformat fördert die Eigeninitiative von Studierenden im sozialen Bereich. Die Teilnehmer*innen reflektieren praxisbezogen die philosophischen und ethischen Dimensionen ihres sozialen Handelns sowie den jeweiligen konkreten politischen und soziokulturellen Kontext. Alle sozialen Projektvorschläge sind willkommen. Aufgrund der aktuellen Situation setzen wir jedoch den Schwerpunkt im Sommersemester 2016 auf „Flüchtlingspolitik und Flüchtlingshilfe“.

Bis zu 10 Kleingruppen von Studierenden (jeweils circa 3 bis 4 Personen) erhalten die Möglichkeit, selbst initiierte soziale Projekte im Rahmen des Studium Generale als Studienleistung unter Supervision durchzuführen. Diese Projekte sollen geflüchteten Menschen direkt zugute kommen bzw. diese als gleichberechtigte Partner*innen einbeziehen.

Die Projekte müssen einen Umfang von insgesamt min. 30 Stunden aktiver sozialer Arbeit zuzüglich Reflexion und Dokumentation umfassen. Darin sollten mindestens 10 Stunden Arbeit im direkten Austausch mit geflüchteten Menschen stattfinden. Die Projektphasen der Recherche, Planung, Vorbereitung und Durchführung müssen dokumentiert und bei der Supervision zur Diskussion gestellt werden. Die Teilnahme an der regelmäßigen Supervision (4 Doppelstunden im Semester) und die Dokumentation des Projekts (Ablaufdokumentation und mind. 3 Seiten Reflexion) sind verbindliche Bestandteile der Leistungsanforderung für 2 Leistungspunkte.

Bewerbung für die Teilnahme: Zusendung eines Projektkonzeptes (1-2 Seiten) durch eine Kleingruppe von Studierenden (circa 3-4 Personen) bis zum 24.4.2016, 24 Uhr (Ausschlussfrist) auf die Email-Adresse studium-generale@udk-berlin.de.

Das Projektkonzept muss folgende Elemente enthalten:
Beteiligte (Namen, Mailadresse, Studiengang, Fachsemester, Immatrikulationsnummer), Beschreibung des Vorhabens (Motivation, Ziele, Vorgehensweise/Methoden, Arbeitsweise im Team und geplante Maßnahmen), Beschreibung der angestrebten Ergebnisse für die geflüchteten Menschen, Beschreibung der erwarteten Ergebnisse für die beteiligten Studierenden; Beschreibung, wie das Projekt dokumentiert werden soll.

Die Auswahl der in diesem Rahmen durchzuführenden und zu reflektierenden Projekte wird bis zum 30.4.2016 bekannt gegeben.

Projektarbeit, ca. 2 SWS, 2 LP
Leitung: Prof. Dr. Byung-Chul Han
Koordination der Supervision: Flóra Tálasi, Katrin Wendel

Studentische Supervision: Soma Sohrabi (Mentorin, Dipl. Politikwissenschaft) und Jakob Großmann (Tutor, studiert Philosophie für M.A.); Expert*innen werden nach Bedarf einbezogen

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Refugees Welcome Map der European University Association


Viele Hochschulen entwickeln derzeit Programme zur Beratung und Unterstützung, die auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Fluchthintergrund eingehen und beziehen die Themen Migration und Flucht in ihre Lehre und Forschung mit ein. Mit der interaktiven Refugees Welcome Map stellt die European University Association eine weltweite Übersicht über die verschiedenen Initiativen zur Geflüchtetenhilfe an Universitäten bereit, welche konstant erweitert wird.
Zur Karte geht es hier!

Stiftung Gute-Tat: Große Nachfrage nach ehrenamtlichem Engagement


Die Nachfrage nach sozialen Projekten, die Hilfsbedarf haben, ist generell sehr groß. Ende 2015 konnte die Stiftung Gute-Tat bereits auf ein Netzwerk von 17.700 Ehrenamtlichen blicken, das entspricht einem Zuwachs von 3000 neuen Anmeldungen im letzten Jahr. Ehrenamtliche können sich auf den Internetseiten der Stiftung regelmäßig über ungefähr 900 unterschiedliche soziale Projekten pro Jahr informieren, die hinsichtlich Einsatzgebiet und Zeitintensität sehr unterschiedlich sind und somit für jeden ein Wunschengagement ermöglichen.

2015 haben sich allein in Berlin 77 soziale Organisationen dem Netzwerk der Stiftung Gute-Tat neu angeschlossen und ihre Hilfsprojekte veröffentlicht, sodass aktuell ein Pool von über 1.000 gemeinnützigen Einrichtungen bei Gute-Tat in Berlin ehrenamtliche Hilfe sucht. Steigende Tendenz ist auch im Bereich Unternehmensengagement festzustellen: Immer mehr Firmen engagieren sich im Team sozial und wenden sich bzgl. der Organisation eines sozialen Teamevents an die Gute-Tat. Allein in Berlin haben sich Unternehmen bei 25 sozialen Einsätzen mit über 600 Mitarbeiter*innen in sozialen Projekten der Stadt ehrenamtlich engagiert.

Ein Jubiläum konnte die Stiftung im November mit dem 10. Gute-Tat-Marktplatz feiern, auf dem sich über 70 Unternehmensvertreter*innen und Teilnehmer*innen aus 50 sozialen Organisationen über die Möglichkeiten eines sozialen Engagements austauschen und schriftliche Vereinbarungen treffen konnten. Der Marktplatz fand im Rahmen des 4. Berliner CSR Tages in Kooperation mit der IHK und der Handwerkskammer statt. Erfolgreich gestartet ist Mitte des Jahres das neue Online Tool der Stiftung Gute-Tat Berlin, die „Talentbörse“, über die Ehrenamtliche mit besonderen Talenten an soziale Organisationen vermittelt werden.

Um dem wachsenden Interesse an Themen, Artikeln und Veröffentlichungen rund ums Ehrenamt gerecht zu werden und auf einer Plattform zu bündeln, hat Gute-Tat 2015 eine „Ehrenamtsbibliothek“ aufgebaut, die ständig erweitert wird und auf der sich jeder online zu Themen rund um soziales und bürgerschaftliches Engagement informieren kann. Ein weiterer Höhepunkt des Stiftungsjahres war das Benefizkonzert „Klassikvergnügen“ im Dezember im ausverkauften Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, bei dem sich nun bereits im sechsten Jahr namhafte Künstler*innen für die Stiftung engagierten. Das Motto der gemeinnützigen Stiftung Gute-Tat.de lautet: „Jeder kann helfen“. Zielsetzung ist es, soziale Organisationen mit Menschen oder Unternehmen zusammenzubringen, die sich mit Zeit-, Sach- oder Geldspenden engagieren möchten. Neben der Vermittlung von Ehrenamtlichen unterstützt die Stiftung das soziale Engagement von Unternehmen. Dafür organisiert sie Veranstaltungen wie die Ehrenamtstage und den Gute-Tat-Marktplatz.

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Wohnung in Berlin für Familie aus Aleppo gesucht


Die Familie Jehto sucht eine Wohnung und die Baugruppe Krüllsstr. unterstützt sie dabei. Das Zimmer mit Bad, das sie (z.Zt. zu fünft) im Haus bewohnen, ist nur 20 qm groß, hat keine Dusche und wird ab dem Frühjahr wieder zum Durchgangszimmer zum Dachgarten. Demnächst werden sie zu sechst sein. Ihr Haus in Aleppo ist zerstört, im Herbst bzw. Winter 2015 sind sie geflohen und schließlich in Berlin gelandet. Sie leben seit September 2015 (bzw. Januar 2016) hier in Alt-Treptow.

Der Vater, Muhammad Jehto, 40 Jahre alt, von Beruf Elektriker, besaß ein kleines Geschäft für Inneneinrichtungen von Gebäuden aus PVC und Aluminium. Er und seine Frau Ghadir Aljneid (32) haben einen Antrag auf Asyl in Deutschland gestellt. Sie besuchen einen Integrationskurs und weitere Angebote zum Erlernen der deutschen Sprache. Die Töchter Hebatullah (16) und Sibl (14) gehen inzwischen in die Willkommensklasse einer Sekundarschule und die 7-jährige Bahie in eine Regelschule (Grundschule in Treptow), 1. Klasse. Alle sind sehr motiviert, Deutsch zu lernen. Sie freuen sich über die Hilfsangebote hier, sind sehr freundlich und umgänglich.

Eine „richtige“ Wohnung würde vom Lageso bzw. vom Jobcenter finanziert. Sie darf zwischen ca. 90 und 109 qm groß sein und muss sich in Bezug auf die Kosten am Berliner Mietspiegel orientieren, d.h. höchstens Nettokaltmiete + BK insg. 832 Euro. Diese Summe kann evtl. um 10 % überschritten werden – das liegt im Ermessen des*der Sachbearbeiter*in. Grundsätzlich können auch Genossenschaftsanteile übernommen werden. Wir würden uns über Angebote von Euch oder Freund*innen von Euch freuen!

Der Weg ins Studium - TU Berlin


Diesen Sonntag (02.04.2016) informiert die TU Berlin über allgemeine Wege in ein Studium in Deutschland. Alle Vorträge werden auf Arabisch, Englisch, Deutsch und Kurdisch gehalten. Für Uhrzeiten, Adressen und weitere Informationen, schaue in die entsprechende Veranstaltung.

Refugee Class for Professionals in Arts and Design// Modul 2


ENGLISH VERSION BELOW // Vielen Dank nochmals für euren Besuch und eure Teilnahme Anfang März in unserer Refugee Class am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin! Es war ein großes Vergnügen für uns euch kennen zu lernen, eure Wünsche und Bedürfnisse zu erfahren und viel Neues über so unterschiedliche Kulturen zu lernen. Wir haben nun das Programm für die zweite Refugee Class auf Basis eurer Bedürfnisse entwickelt. In der Woche vom 4. bis 8. April 2016 finden folgende Seminare statt:

Montag, 4. April 2016
14.00 – 16.00 Uhr: Exkursion betahaus (Co-Workingspace) and Jovoto (Design Network)
Treffpunkt 13:45: Uhr Eingang betahaus, Prinzessinnenstrasse 19-20, 10969 Berlin

Dienstag, 5. April 2016
14.00 – 15.45 Uhr: Modebranche in Deutschland: Dynamiken und Markteinflussfaktoren
16:15 – 18.00 Uhr: Design: Wie man sich in der Berliner Kreativszene bemerkbar macht

Mittwoch, 6. April 2016
14:00 – 15.45 Uhr: Journalismus - Wie werde ich Medien-Profi in Deutschland?
16:15 – 18:00 Uhr: Film- und Fernsehgeschäft in Deutschland. Wie funktionieren Netzwerke und wie werden Ideen realisiert?

Donnerstag, 7. April 2016
14:00 – 15:45 Uhr: LAW Überblick zum Urheberrecht, zu Steuerpflichten, zu Arbeitslosengeld
16:15 – 18:00 Uhr: Freie Kunst – Leben und Arbeiten als Künstlerin und Künstler in Berlin

Freitag, 8. April 2016
16:15 – 18:00 Uhr: Ideen erfolgreich vermitteln II – Schreiben konzeptioneller Texte

Veranstaltungsort Dienstag bis Freitag: Universität der Künste, Berlin
Berlin Career College: Bundesallee 1-12, Raum 336, 10719 Berlin
U-Bahnhof: Spichernstraße (U3/U9)

Die Anzahl der Teilnehmer ist für alle Seminare begrenzt. Meldet euch bitte rechtzeitig an, um an euren Wunschseminaren teilnehmen zu können. Das Programm wird in englischer oder deutscher Sprache gehalten. Für andere Sprachen könnt ihr gerne Übersetzer mitbringen. Wir freuen uns auf euch!

Anmeldung bis zum 31. März 2016:

refugee-class-ziw[at]udk-berlin.de

UdK Career College

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ENGLISH VERSION:

Thanks again for joining us at the beginning of March at our Refugee Class at the University of the Arts Berlin Career College!It was a great pleasure for all of us to meet you, to talk to you, to learn more about your needs and about so many different cultures. Now we’ve designed the program for our second Module. We’ve integrated your needs and suggestions into those different topics, you’ve mentioned in the first week. In the week from April 4th to 8th, we will offer the following topics:

Monday, April 4, 2016 2 – 4 pm:
Excursion: betahaus (Co-Workingspace) and Jovoto (Design Network)
Meetingpoint at 1.45 pm: Entrance betahaus, Prinzessinnenstrasse 19-20, 10969 Berlin

Tuesday, April 5, 2016
2 – 3.45 pm: Fashion Business in Germany – A brief introduction to the market, its shaping factors, industries and consumers
4.15 – 6 pm: Design - How to get visible in the berlin creative network

Wednesday, April 6, 2016
2 – 3.45 pm: Journalism - Becoming a media-professional in Germany: which skills and competences are necessary?
4.15 – 6 pm: German Film and TV business. How to network and realize ideas

Thursday, April 7, 2016
2 – 3.45 pm: LAW – Overview of copyright, tax duties, unemployment benefit
4.15 – 6 pm: Independent art – living and working as an artist in Berlin 

Friday, April 8, 2016
4.15 – 6 pm: Getting your ideas across II – Conceptual Writing

Workshop location Tuesday - Friday: Berlin Career College
Bundesallee 1-12, Room 336
Subway stop: Spichernstraße U3/U9

The number of participants in each seminar is limited so that timely and binding registration is advisable. The program will be held in English or German. Translators for other languages are welcome to come.

For registration until March 31:

refugee-class-ziw[at]udk-berlin.de

UdK Career College






The Syrian Edition


„The Syrian Edition“ wird als einmaliges Print Magazin veröffentlicht und stellt erstmals eine Auswahl junger syrischer Künstler*innen, Kreativer und Intellektueller vor, die nach Deutschland geflohen sind. Die Verkaufserlöse kommen Geflüchtetenprojekten zugute. Die Inhalte des Magazins werden auch als Ausstellung in Berlin gezeigt.

Mehr Infos hier: The Syrian Edition

*foundationClass für Geflüchtete


Bewerbung bis zum 20. März für das Angebot an der Kunsthochschule in Weißensee ||

Ab sofort können sich Geflüchtete, die ein Kunst- oder Designstudium anstreben oder fortsetzen möchten, an der Weißensee Kunsthochschule Berlin zur Teilnahme an der *foundationClass bewerben. Bewerbungsschluss ist der 20. März 2016. Interessierte, die ihren Asylantrag nicht vor 2011 gestellt haben, können vom 18. April bis zum 22. Juli 2016 im Kurs der *foundationClass den Nachweis ihrer bestehenden Qualifikation zu einem Kunst- und Designstudium rekonstruieren, um die Voraussetzungen für eine Eignungsprüfung an einer Kunsthochschule in Berlin oder Deutschland nachweisen zu können.

Die *foundationClass wird von Professor Ulf Aminde geleitet. Als Lehrbeauftragte für die unterschiedlichen theoretischen und künstlerisch/gestalterischen Inhalte wurden gewonnen: Bonaventure Ndikung, Azin Feizabadi, Marina Nabrushkina, Ali Mahmoud, Nasser Hussein und Ali Kaaf. Für die Begleitung in allen Fragen der Studienberatung und sozialer Belange steht den Kursteilnehmer_innen eine Person zur Seite. Für die Geflüchteten ist die Teilnahme als Gasthörer_innen unentgeltlich.

Die *foundationClass wird finanziert aus Mitteln der Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Eine Fortsetzung auch in den folgenden Semestern ist in Planung.

Bewerbungsformulare und weitere Informationen (in mehreren Sprachen): KH-Berlin.de

Die Macht der Sprache - neuer Name gesucht!


Krise, Welle, Problematik: Dem Begriff “Flüchtling” wird vor allem im medialen Diskurs eine Bedeutung aufgebürdet, welche die Thematik unvermeidlich negativ prägt. Eine Gruppe geflüchteter Menschen wird zum Strom und eine Objektivierung tritt ein: Die Welle, die Masse, die Naturkatastrophe. Die durch Menschen verursachte Unmenschlichkeit geschieht an Orten, die weit von uns entfernt scheinen. So weit, dass jemand, der vor dieser Unmenschlichkeit flüchtet, als Problem definiert wird. Die Problematik ist da; sie liegt im Wort Flücht-ling. Auch hier eine Versachlichung, der Mensch dahinter verschwindet.

Diskussionen über eine Verwendung des korrekten Begriffes sind uns allen bekannt. Was ist richtig? Was ist falsch? Der oder die Geflüchtete, ist das angemessener? Vielleicht. Aber in erster Linie sollten wir von Menschen sprechen, im Zweiten davon, dass diese Menschen flüchten mussten. Die, denen eine Flucht vor der Katastrophe gelang, sind jetzt Suchende, bei „uns“. Und wenn wir Chancen statt Krisen sehen und Möglichkeiten statt Probleme, dann können Geflüchtete auch zu Angekommenen werden.

„In der Krise vermag der Einzelne zwar vielleicht nichts auszurichten, aber in der Krise kann sich erst erweisen, dass der Einzelne sich als Mensch zeigt.“
Ai Wei Wei, 2016

Viele Initiativen haben sich in den letzten Monaten verstärkt zusammen gefunden, um die aus Krisengebieten unserer Welt geflüchteten Menschen in ihrer neuen und noch fremden Umgebung zu unterstützen. Diese Hilfe ist vielseitig und setzt oft bei den Grundbedürfnissen an: Essen und Kleidung, aber auch Privatunterkünfte werden organisiert. Nun impliziert das Wort Hilfe immer eine Bedürftigkeit auf der Seite der neu angekommenen Personen. Das ist - gerade bei den erwähnten Grundbedürfnissen - auch richtig, denn diese Menschen benötigen Unterstützung, in vielen Bereichen, u.A. beim Amtsbesuch oder beim Erlernen und Anwenden der neuen Sprache. Im weiteren Sinne ist es wichtig denen, die in ihrem Heimatland Alltäglichkeiten wie Studium, Arbeit und Freizeitaktivitäten ebenso nachgingen wie es uns hier in Frieden möglich ist, den Weg für ebendiese Routinen im neuen Umfeld zu ermöglichen.

Auch wir unterstützen (Support) mit unserer Initiative Geflüchtete (Refugees), jedoch wollen wir anstelle der Differenzierung zwischen “uns Helfenden” und “den Bedürftigen” ein inkludierendes Zeichen setzen, welches einen Dialog auf Augenhöhe und eine gemeinschaftliche Lern- und Lebensweise impliziert. Wir wollen den gesellschaftlichen Wandel durch eine offene und tolerante Gemeinschaftsbildung unterstützen, bei der die Wertschätzung einer Sprach-, Kulturen- und Perspektivenvielfalt wesentlicher Bestandteil der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft ist, anstatt die Unterschiede als ein Mittel zur sozialen Abgrenzung voneinander zu missbrauchen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die UdK ist eine Hochschule mit Studierenden aus vielen Teilen der Erde. Wir sind auf der Suche nach einem Namen, der diese Vielfalt widerspiegelt und das Miteinander unterstreicht. Wir sind gespannt auf eure Ansichten und Vorschläge; macht mit, diskutiert und handelt.


The power of language - new name wanted!

Crisis, wave, problem: the current discourse in the media casts a rather dark shadow on the term refugee. The discussion about the correct terminology is getting louder. What is appropriate? What is not? Shouldn’t we talk about humans in the first place before judging upon their refugee status? Those who were able to escape the catastrophe are now searching for a new life here. Only if we see their arrival as an opportunity rather than a crisis, refugees will be able to settle as newcomers and continue their lives.

So at first sight there might not be anything wrong with “Support Refugees”. Nevertheless we are troubled by this term because it implies a one-sided helping structure which is not what we have in mind when thinking about the institution we want to establish at UdK. Our vision entails an open and intercultural dialogue on equal terms that reinforces a collaborative way of learning and living together. It is not only that “we”, the students, want to help “them”, the refugees but maybe we have to help each other to understand what is going on in this world at the moment. We want to foster an appreciation for the differences in cultures, languages and perspectives and counteract the abuse of it for social discrimination.

This vision should be captured in the platform's name. We are inviting you to join the discussion and want to know about your ideas and views. We are looking forward to your proposals!

Syrische Frauen im Umbruch - Diskussionsreihe vom Friedenskreis Syrien e.V. in Kooperation mit dem AStA


Seit 2011 der Krieg in Syrien ausgebrochen ist, hat sich für die dort lebenden Menschen alles verändert. Lebensbedrohung, Hunger und Flucht sind zum Alltag geworden in einem Land, das mit kulturellen Schätzen von sich reden machte und über lange Zeit als relativ stabil galt. Auf mindestens zwei Veranstaltungen legen wir den Fokus auf die Situation von Frauen und wie sich ihr Leben durch und seit dem Konflikt verändert hat.

Frauen gelten genauso wie Kinder auch heute noch als „vulnerable group“, also als besonders verwundbare und damit schutzbedürftige Gruppe – und gerade diese sind häufig die Haupt-Leidtragenden der Auswirkungen von Konflikten und Krieg. Ausgehend von der Beobachtung, dass in Deutschland dem Thema noch wenig Beachtung geschenkt wird, obwohl auch hier viele geflüchtete Frauen versuchen, ein neues Leben aufzubauen, wollen wir mit der Diskussionsreihe den Diskurs über die Situation von syrischen Frauen dort und hier weiter anstoßen.

Der erste Termin findet am 19.02.2016 um 19:00 in der Hardenbergstrasse 33, Raum 110 statt. Gemeinsam mit der dänischen Künstlerin Lilibeth Cuenca Rasmussen drehte der Filmemacher Nidal Hassan einen Dokumentarfilm über den Kampf syrischer Frauen für ein freies und unabhängiges Leben. Als sich während der Dreharbeiten das syrische Volk gegen das Regime zu erheben beginnt, nimmt der Film eine andere Wendung und gibt Frauen in dieser Situation ein Sprachrohr.

Konfliktsituationen sind auch immer Umbruchsituationen und so befindet sich auch die Lage der in Syrien lebenden Frauen im Wandel. Dies soll auf Basis des Films “True Stories about Love, Life, Dead and sometimes Revolution” in Diskussion mit den Filmschaffenden und Euch thematisiert werden. Der Film wird in der Englisch/Arabischen Originalversion mit Englischen Untertiteln gezeigt. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur Nidal Hassan und der Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan auf Arabisch und Deutsch statt. Die Diskussionsreihe findet in Zusammenarbeit mit der AStA-Initiative Support Refugees der UdK Berlin statt.


Mehr Informationen unter: Friedenskreis Syrien